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Die magischen 7

Bei unserer Entwicklung sind die sieben Jahre - Abschnitte sehr wichtig.

 

1. Lebensphase

In den ersten 7 Lebensjahren sind Kinder mit ihren Eltern (Hauptbezugspersonen) auf ganz besondere Weise miteinander verbunden. Alles was wir sind, ist mit dem Kind eins. Das heißt, sie nehmen alles authentisch wahr. Lächeln wir, obwohl wir traurig sind, wissen sie, dass etwas nicht stimmt. Sie übernehmen in dieser Zeit ungeprüft all unsere Verhaltensmuster eins zu eins. Die negativen wie die positiven. Und jede Verhaltensänderung wird auch sofort übernommen.

Wenn also dein Kind Probleme hat bei der Konfliktlösung, dann überlege, wie du Probleme löst, schaue, inwiefern sie dein Verhaltensmuster übernehmen. Dabei kann z.B. verbale Aggression, auch als hauen etc. ausgedrückt werden, wenn das Sprachvermögen noch nicht so gut ist. Es ist also nicht unbedingt das völlig identische Verhalten, aber der Grundansatz ist derselbe. Wenn wir uns selbst nicht lieben und annehmen, wie wir sind und wenn wir nicht wissen, wer wir sind und was wir wollen, dann kann auch unser Kind diesen Entwicklungsprozess nicht vollziehen. Es wird Unsicherheiten entwickeln, die sich sehr unterschiedlich zeigen können. Wenn wir jedoch unser eigenes Selbst finden und entfalten, wenn wir uns selbst sicher sind, dann vollzieht sich dieser Prozess auch im Kind und es wird sicher in dem, wer es ist und was es tut. Auch das Verhalten ändert sich entsprechend, so wie bei uns auch.

Dies geschieht im Kleinen wie im Großen.

 

2. Lebensphase

Ab dem 7. Lebensjahr wird es schon etwas schwieriger. Jetzt orientieren sie sich auch nach anderen. Jetzt prüfen sie Verhaltensmuster danach ob sie wirklich für sie sinnvoll sind und ob es so oder anders besser ist (natürlich in den allermeisten Fällen nicht bewusst). Auch jetzt sind die Eltern immer noch wichtig, aber sie orientieren sich nun mehr an Gleichaltrige und ältere Kinder und Jugendliche. Eine Änderung in uns selbst führt also nicht automatisch zu einer Änderung in unserem Kind. Es prüft erst, ob diese Änderung im Leben mehr Vorteile bringt.

Natürlich ist es auch hier sinnvoll, mit dem eigenen Entwicklungsprozess zu beginnen. Es ist ja in erster Linie für dich entscheidend, und dein Leben wird sich immer zum Positiven ändern. Und du kannst ein starkes Vorbild werden.

 

3. Lebensphase

Das ist eine sehr gute Grundlage, wenn mit dem

14. Lebensjahr die 3. Lebensphase losgeht. Denn diese Phase ist, wie wir wissen, eine durchaus schwierige Phase.

Aber obwohl - schwierig, wie wir es "kennen", müsste es gar nicht sein.

Diese Lebensphase dient der Selbstfindung.

Der Mensch lernt sich mehr und mehr kennen. Wer bin ich, was kann ich, was mag ich, was will ich? Das sind die Fragen, welche beantwortet werden wollen.

Und es ist ein wichtiger Schritt in ein selbstbewusstes, eigenständiges Leben. Das Kind wird hier mehr und mehr den Drang haben die Verantwortung über sein tun zu übernehmen. Es will selbst entscheiden, Fehler machen und sich ausprobieren.

Unsere Aufgabe ist es das Kind dabei zu unterstützen,  vertrauen zu haben, es Fehler machen zu lassen - loszulassen. Und Hilfe zu gewähren, wenn sie danach fragen.

Dafür ist es wichtig, dass die Bindung gut ist. Denn dann wissen die Kinder, dass egal was passiert, sie immer einen sicheren Hafen haben zu dem sie können. Mit diesem Sicherheitsgefühl können sie sich frei entfalten.

Dies alles fällt natürlich um so leichter, je natürlicher die Entwicklung bis dahin war. Wir enscheiden also im Prinzip schon mit dem ersten Tag und jeden Tag aufs neue, wie der Übergang ins Erwachsenenalter für uns unsere Kinder sein wird.

Mit dem 21. Lebensjahr ist der Mensch erwachsen. Ab jetzt trägt er die Verantwortung für sein Leben ganz allein. Jede Verantwortung, welche die Eltern oder andere dann noch für diesen Menschen übernehmen wollen, ist reiner Schein und Konfliktpotenzial. Es ist also empfehlenswert auch gerade für Eltern sich dies bewusst zu machen und ihren Kindern diese Verantwortung zu überlassen und sie auf dieser Ebene loszulassen.

 

4. Lebenabschnitt

Wie schon gesagt, sind die Menschen ab dem 21. Lebensjahr voll für sich verantwortlich.

Auch die, welche aufgrund einer nicht optimal verlaufenden Entwicklung die ein oder andere Inkompetenz hat. Es ist immens wichtig sich bewusst zu werden, dass die Verantwortung ganz bei jedem einzelnen liegt, denn das ist es was uns frei macht, was es uns ermöglicht für uns selbst zu entscheiden, eigenständig und unabhängig zu leben und dies allein ermöglicht es ein glückliches Leben zu führen.

Geben wir die Verantwortung ab (was wir in Wirklichkeit nie tun - es ist also nur Schein), dann machen wir uns zu Opfern, wir lassen uns leben. Wir sind manipulierbar, fühlen uns machtlos, haben ein schlechtes Selbstwertgefühl.

Erkennen wir an, dass wir für unser Leben selbst verantwortlich sind, dann befreien wir uns von den Fesseln, wir sind handlungsfähig, die Kreativität kann sprießen.

Das zweite wichtige ist, dass wir aufpassen nicht (scheinbar) die Verantwortung für andere Erwachsene zu übernehmen. So wie wir uns ernst nehmen und respektieren, so sollen wir es auch mit anderen machen. Denn in dem Moment, wo wir für andere entscheiden und wir Dinge tun von denen wir meinen sie wären gut für den anderen, obwohl er dies nicht will - in dem Moment erkennen wir dem Menschen ab vollwertig zu sein. So wie es dir vergönnt ist Fehler zu machen, so musst du es auch dem anderen gönnen. Alles was du tun kannst ist ihm deine Gedanken mitzuteilen, für ihn da zu sein und ihm deine Hilfe anzubieten.

 

Natürlich vollziehen sich weiterhin die weiteren Lebensjahre im Siebenerryhtmus. Welche Qualitäten die einzelnen Abschnitte haben, kannst du z.B. mittels der Chakrenlehren herausfinden, wenn du dies wünschst.

In diesem Artikel sollte nur die Kindheit Beachtung finden. Aus Sicht der Chakrenlehre sind die Jahre 1 - 7 das Wurzelchakra, 8 - 14 das Sakralchakra und 15 - 21 das Nabelchakra.