(Berg)Bohnenkraut

(Satureja montana)

Bergbohnenkraut, Bohnenkraut, Wirkung, Anwendung, Tee, Öl, Heilwirkung
Bohnenkraut


Beschreibung:
der etwa 40 cm hohe, winterharte Halbstrauch trägt lineal-lanzettliche, schmale, graugrüne Blätter. Er hat winzige blassrosa bis purpurfarbene Blüten, die in aufrechten, dichten Ähren stehen und besonders Bienen anziehen.
Für einen kompakten Wuchs im Frühjahr handhoch zurückschneiden.

verwendete Pflanzenteile:
Blätter und junge Triebe

Blütezeit:
Juni  - September

Vorkommen:
Standort: Sonne. Boden: leicht, kalkhaltig, mäßig trocken, durchlässig, anspruchslos

Ernte:
am besten kurz vor der Blüte, da sie da ihr volles Aroma entfalten. Pflanzen zum trocknen dicht über dem Boden abschneiden.

Haltbarmachung:
trocknen: in Bündel aufhängen
einlegen in ÖL
einfrieren

Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Gerbstoffe

Wirkung und Anwendung:

  • Gartenbohnenkraut und Sommerbohnenkraut ist ebenso wirksam und anzuwenden
  • appetitanregend, verdauungsfördernd, magenstärkend, entkrampfend (Bauch), Blähungen, Durchfall
  • "keimtötend"
  • schleimlösend, Husten, Halsentzündungen (gurgeln)
  • Insektenstiche (als Paste)


Kräuterküche:
Stengel im ganzen mitkochen. Junge Blätter ganz oder gehackt zum Schluss dazugeben.
Hat pfeffrig-würziges Aroma

Tee:
3 TL getrocknete oder frische Blätter mit 1/4 L kochendem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen. Danach abseihen und möglichst heiß trinken.
Am besten mit Honig gesüßt.

Öl:
3 Zweige in eine Flasche mit 300 ml hochwertigem Pflanzenöl (Oliven-, Distel- oder Erdnussöl) und fest verschlossen 1 Woche an einem mäßig warmen Ort ziehen lassen. Danach abseihen, in eine saubere Flasche umfüllen und kühl aufbewahren.